Samstag, 17. November 2012

Heimrat (Exil) - Überraschender Rückzug

Puh, zwei Monate nix von mir hören lassen. Tut mir äh - leid.
Aber ich lobe Besserung. Ein bisschen.
Nachdem ich sehr, sehr entspannende politische Herbstferien hatte - und drei Wochen in Brasilien verbracht habe,..., jetzt wieder die volle Dröhnung Lokalpolitik.

Donnerstag Abend angefangen mit dem Heimrat, dem ich seit Mai vorstehe.
Der Heimrat ist ein paritätisch besetztes Gremium zur Aufsicht/Führung/Begleitung des stätischen Jugendzentrums "Exil".
CC-BY-NC-ND 2.0 (ich)
So haben wir gestern Abend in gemütlicher Runde den Bericht über die Aktivitäten des letzten halben Jahres gehört, etwa das Ferienprogramm, Schulungen oder Konzerte, die dort stattgefunden haben. Claudia Kampmeier, die Leiterin der Jugendräume, schilderte auch die erfreuliche Entwicklung der Besucherzahlen und freute sich sichtlich, dass zunehmend auch jüngere Kinder zwischen 8 und 12 Jahren den Weg ins Exil finden.
Fokussiert wurde - insbesondere beim Ferienprogramm - wurde die interkommunale Zusammenarbeit, speziell mit Senden. Zusammen mit Einrichtungen und Vereinen der Nachbargemeinde wurden zahlreiche Aktionen durchgeführt. Das soll in Zukunft fortgesetzt werden.



Anschließend berichtete Martin Pletzer, stellv. Leiter, über Ergebnisse und Erfolge bei der Aufsuchenden Jugendarbeit, die er hauptverantwortlich betreut. Leider musste er feststellen, dass viele Jugendliche, die er an den verschiedenen informellen Treffpunkten besuchte, diese Orte zunehmend vermüllt hinterließen und auch auf gutes Zureden ihr Verhalten nicht anpassen. Um den zunehmenden Vandalismus Schäden, z.B. Ostwallschule, zu begegnen, wurde ein runder Tisch initiiert. Über die Ergebnisse werden wir im Frühjahr Bericht bekommen.

Während es begrüßt wurde, dass endlich auch in Seppenrade ein öffentlicher Jugendraum im Don-Bosco-Haus bereit steht, sorgte die Nachricht, dass sich der Verein zur offenen Jugendarbeit im Gegenzug von der Mitarbeit bei der Aufsuchenden Jugendarbeit stark zurückgezogen hat, für eine Mischung aus Unmut, Erstaunen und Verblüffung. Die anwesenden Ratsmitglieder wunderten sich, da für diese Arbeit erst im letzten Jahr extra eine halbe Stelle zusätzlich durch den Rat bewilligt worden war. Damals war konkret von der Aufsuchenden Jugendarbeit die Rede.
Die Beigeordnete der Stadt Lüdinghausen, Christine Karasch, erklärte, dass auch die Stadt von diesem Rückzug kalt erwischt wurde. Anscheinend gab es nie eine vertragliche Vereinbarung zwischen Stadt und Verein. Es wurde vereinbart, dass das Thema bei einer der nächsten Sitzungen des Ausschusses für Bildung, Kultur und Soziales (BKS) angesprochen wird. 

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